Die Jazz-Abteilung

– Text und Fotos von Marvin Andrä

Leider wissen es nur wenige, aber wenn man vom Klemensborn einen kleinen Fußmarsch von ca. 2 Minuten unternimmt, gelangt man zur Jazz-Abteilung, die sich den „Wesselswerth 23“ mit der „ICEM-Abteilung“ teilt.

Das ehemalige Grundschulgebäude, welches die Jazz-Abteilung seit den 1980ern beherbergt, wurde 1891 erbaut.

 

Es sind zahlreiche Übe- und Proberäume vorhanden, in denen stundenlang geübt, geprobt, komponiert, unterrichtet und gejammt wird.

Im Bild unten sieht man den Raum WW106, ein ganz besonderer Raum, wie ich finde. Bei den Studierenden ist er als „Herborn-Raum“ bekannt, benannt nach Peter  Herborn, der 1984 mit einigen anderen Dozierenden die Jazz-Abteilung aufbaute. Peter Herborn ist außerdem Studiengangsbeauftragter und kümmert sich nicht nur um allerlei rund um den Studiengang Jazz, sondern unterrichtet auch die Fächer Komposition, Theorie, Arrangement, Ensemble, Studiopraxis, Jazzgeschichte und Musikpsychologie. Die meisten dieser Fächer werden in dem berühmt berüchtigten „Herborn-Raum“ unterrichtet, was ihn auch besonders macht, weil jede/r Student_in der Jazz-Abteilung dort viele, viele Stunden verbringt. Dieser Raum hat schon einiges mitgemacht!

 

Wenn die Räume mal alle belegt sein sollten, gibt es direkt gegenüber auf dem Innenhof die sogenannten Übeboxen. Das sind kleine Räume, die jeweils mit einem Klavier oder Schlagzeug ausgestattet sind. Hier verbringen einige Studierende tage- und nächtelange Übesessions. 

Seit 2002 gibt es ein professionell ausgestattetes Studio im Erdgeschoss des Wesselswerth, in dem nicht nur die Jazzer aufnehmen können und Unterricht haben, sondern auch viele Studierende zum Beispiel aus den Bereichen Neue Musik und Klassik regelmäßig aufnehmen.

Für das Komponieren und digitale Bearbeiten von Stücken gibt es außerdem für die Jazzer noch das von Studierenden so getaufte „MIDI-Studio“. Hier schreibt man Arrangements, komponiert oder mischt Aufnahmen. Besonders gefüllt ist dieser Raum, wenn das seit Monaten aufgegebene Arrangement ansteht und die Studierenden versuchen, jede letzte Minute zu nutzen, um dieses fertig zu stellen.

Zuguterletzt zeige ich euch noch die Studentenküche, die es erst seit ca. 2 Jahren gibt. Vorher wohnte in diesem Teil des Gebäudes der Hausmeister, doch nun ‚wohnen‘ hier die Studierenden. Eigentlich gleicht alles einer Studentenwohnung. Man kann sich gemütlich einen Kaffee oder Tee kochen und sein Mittagessen warm machen. Hitzige Diskussion über Themen jeder Art sind hier an der Tagesordnung.

 
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